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Zurück ins Leben geliebt- Colleen Hoover

Ein Schicksalsschlag im Leben eines Menschen kann alles verändern. Glück wird zu Unglück und Liebe wird zu Hass. Und dann befindet man sich an einer Stelle, an der man nicht mehr weiter weiß, an der man Hilfe braucht, die einen wieder ins Leben zurück führt.

„Zurück ins Leben geliebt“ hat mich von Anfang an gefesselt. Da ich bisher noch nie ein Buch von Colleen Hoover gelesen hatte, wollte ich mich zuerst mit ihrem Schreibstil vertraut machen und habe mir eine Leseprobe zuschicken lassen. Anders als die meisten Leseproben startete diese nicht am Beginn des Buches sondern im siebten Kapitel. Man wird mittendrin in Tates Gefühlswelt gesteckt und bemerkt schnell, dass Miles eine Anziehungskraft besitzt, wie sie nur wenige Männer haben. Ebenso wird deutlich, dass das Buch kein kitschiges Liebesdrama ist, sondern durch leidenschaftliche Szenen lebendig wird. Diese Szenen haben mich so in ihren Bann gezogen, dass ich mir das Buch direkt kaufte,um es sofort weiter lesen zu können.

Die Story

Tate zieht bei ihrem Bruder Collin – ein begehrter Pilot in San Fransisco – ein, um dort in Ruhe ihr Studium zu beginnen, bevor sie sich der stressigen Wohnungssuche widmen muss. Schon in der ersten Nacht, in der sie das Appartment ihres Bruders erreicht, ist dieser beruflich unterwegs. Empfangen wird sie stattdessen von dem betrunkenen Nachbarn, der die Appartmenttür blockiert. Der attraktive Pilot Miles macht dadurch zuerst keinen guten Eindruck auf Tate und bereits hier merkt sie, dass Miles von schrecklichen Schuldgefühlen geplagt wird. Den Grund für diese Schuldgefühle sollte Tate allerdings nicht erfahren…aus dem Kopf bekommt sie ihn aber dennoch nicht.

Machart

In Colleen Hoovers Werk steckt sehr viel Gefühl. Vor allem Liebe, Schmerz und Verlangen, aber auch Humor. Die ein oder andere kleine Stelle hat mich doch zum Lachen gebracht, obwohl das kaum ein Buch bisher geschafft hat.

Parallel zu der Geschichte von Tate, lässt Hoover die Leser auch mehr und mehr etwas aus Miles Vergangenheit erfahren. Gegen Ende wechselt auch hin und wieder die Perspektive auf Tates Geschichte.

Der Schreibstil der Autorin gefällt mir persönlich gut. Ihr Schreibstil ändert sich mit dem Perspektivenwechsel, wodurch Hoover den Charakteren noch mehr Charakter verleiht. Besonders aus Miles‘ Sicht wird sehr gefühlvoll geschrieben. Auch durch „peinliche“ Gedanken, wird den Charakteren viel Leben eingeflöst.

“ Jetzt würde ich am liebsten die Fähigkeit besitzen, in einen anderen Menschen einzudringen wie ein Virus. […] Mein Superheldinnenname wäre >> Viralia <<.“ (Kapitel 11)

Kurz und Knapp

#Liebe #Sex #Gefühl #Leben

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