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Der Tag, an dem der Sommer begann – Julia Cohen

Woran denkst du, wenn du diesen Titel liest? Jeder bildet bevor er ein Buch liest eine gewisse Erwartungshaltung und der Titel ist meist ein ausschlaggebendes Kriterium für diese Erwartung. Ich jedenfalls hatte ziemlich andere Erwartungen an dieses Buch. Das diese nicht eingetroffen sind, ist jedoch nicht schlecht. Doch dazu später mehr.

Zum Inhalt: Großmutter, Mutter und Tochter unter einem Dach – ob das gut gehen kann? Nur widerwillig gibt die achtzigjährige Honor ihre Unabhängigkeit auf und zieht zu Schwiegertochter Jo und Enkelin Lydia. Bald stellt sich heraus, dass die drei so unterschiedlichen Frauen mehr verbindet als geahnt: Jede von ihnen hütet ein Geheimnis um Liebe und Schuld. Doch was passiert, wenn sie den Mut finden, einander zu vertrauen.

(Quelle: Random House Bloggerportal)

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Meine Meinung: Nun zu meiner Erwartungshaltung, die ich schon vorher erwähnte. Ich dachte mir, das ich hier ein Buch lesen werde, das drei Generationen von Frauen vereint, die alle unterschiedlich sind, aber letztlich auch alle voneinander lernen können. Dies hat sich letztlich bewahrheitet und ich bin wirklich froh darüber, denn es zeigt mal wieder wie vielfältig und wichtig Familie sein kann. Ich dachte mir aber auch, dass es sich um ein tolles Sommerbuch handeln wird, das zu gutem Wetter und Sonne und Strand passt. In diesem Punkt, würde ich aber im Nachhinein nicht übereinstimmen. Vielmehr behandelt das Buch viele Probleme, mit denen die drei Frauen zu kämpfen haben und erinnert mich daher recht wenig an Sommer. Doch das ist nicht schlecht! Das Buch behandelt viele verschiedene Themen, die es durchaus wert sind, angesprochen zu werden und von denen ich gerne gelesen habe. Auch wenn ich mir an mancher Stelle dachte, dass es vielleicht schon wieder zu viele verschiedene Themen und Probleme sind, und vielleicht besser weniger und die dafür intensiver angegangen worden wären. Fraglich ist für mich nur, wie der Titel zum Inhalt passt, doch es kann auch sein, dass mir der entscheidende Clue irgendwie entgangen ist. Es war interessant die Geschehnisse aus den drei verschiedenen Perspektive zu hören, allerdings sorgte das auch dafür, dass jede der drei Frauen etwas an sich hatte, weshalb ich sie weniger sympathisch empfand. Ich glaube allerdings das liegt daran, dass ich als Leser einfach mehr wusste, als die Charaktere in dem Moment. Lydia, die Jüngste, tat meiner Meinung nach ihrer Mutter oft großes Unrecht, benahm sich auf der anderen Seite aber auch wie ein normaler Teenager, der seine Eltern nicht versteht. Und so ging es mir leider bei jedem Charakter. Doch Menschen sind nicht perfekt, und deshalb ist es gut, dass Romanfiguren es auch nicht sind. Besonders zum Schluss hin fand ich es sehr spannend zu lesen, wohingegen es für mich am Anfang und in der Mitte etwas zu zäh zu lesen war.

15. Satz: Das Holz war auch von der Sonne erwärmt.

Kurz und knapp:

#Familie #Frauen #Leben

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Ein Kommentar zu „Der Tag, an dem der Sommer begann – Julia Cohen

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