Allgemein · Reisen 2017

England 2017: London, Eastbourne, Seven Sisters Nationalpark

Hier kommt also mein erster Eintrag ins Reisetagebuch. Ich möchte euch von meinem Kurztrip nach England berichten, auf dem ich doch einiges erlebt habe in so kurzer Zeit und zudem an so vielen verschiedenen Orten war. Gelesen habe ich während meiner Reise In unendlicher Ferne von Emylia Hall, ein Cornwall-Roman, der total in das Setting passte, da er zum Teil an der englischen Küste und zu einem kleineren Teil in London spielt. Eine Rezension dazu wird auch noch folgen!

Tag 1 – die Anreise am Samstagabend

Ich weiß gar nicht inwiefern man den Samstag als ersten Tag bezeichnen kann, war doch unsere Flugzeit erst um 22 Uhr, Ankunft 22:20, Zeitverschiebung sei Dank. Womit man bei dem späten Flug allerdings noch rechnen muss, und erst recht bei Ryanair, ist Verspätung. Somit hatte unser Flug fast eine ganze Stunde Verspätung. Da die Flugzeit dann aber doch nur 50 Minuten betrug, kamen wir insgesamt nur 20 Minuten später in London Stansted an. Geflogen sind wir von Luxemburg Findel zu einem unschlagbaren Preis von 10 Euro pro Flug! Schon in Deutschland haben wir uns die Tickets (Hin- und Rückfahrt ist meist billiger) des Stansted Express gekauft, der uns fix nach London Liverpoolstreet brachte. Alle Infos zu dem Transfer findet ihr auch unter diesem Link. In London angekommen bezogen wir recht schnell unser Hostel nahe der Liverpoolstreet, wo wir jedoch aufgrund der Verspätung Nachtankunftszuschlag bezahlen mussten. Nach einem kleinen samstäglichen Nachtspaziergang durch Londons nachtgefüllten Straßen verschlug es uns dann aber doch schon ins Bett.

Tag 2 – Sonntag in London, Ankunft in Eastbourne

Da wir abends schon den Zug nach Eastbourne nehmen wollten, fuhren wir als erstes zur Victoria Station, um dort bei luggage left unser Gepäck abzugeben. Eine recht teure Angelegenheit, doch aufgrund der erhöhten Sicherheitsvorkehrungen ist das Verstauen von Gepäck an Londons Bahnhöfen nur noch zugelassen, wenn das Gepäck zuvor auch kontrolliert wird. Meiner Meinung eine gute und sichere Alternative, wenn auch etwas kostspielig.

Da wir nur ein paar Stunden Zeit in London hatten, bevor unser Zug ging, entschieden wir uns für die Kurzfassung der wichtigsten Attraktionen und gingen von Victoria entlang an der Themse bis zum Tower und nahmen auf dem Rückweg irgendwann eine U-Bahn wieder zu Victoria. Ich kann mich nicht beschweren, irgendwas verpasst zu haben, zumindest von außen.

 

 

Am Abend kamen wir dann in Eastbourne an und bezogen unser Bed & Breakfast By the Sea, welches ich wirklich empfehlen kann! Wir bekamen ein gemütliches Zimmer direkt unterm Dach und waren völlig ungestört, dazu gehörte ein großes Bad mit Badewanne. Danach gingen wir indisch essen. Das Restaurant war auf einer Karte angezeichnet, die uns unser Vermieter überreicht hatte. Mit dieser bekommt man in den eingezeichneten Restaurants und Pubs Rabatte. Der Inder hieß Seafood Tandoori und ist bei Tripadvisor auf dem zweiten Platz der besten indischen Restaurants in Eastbourne. Ein Tipp: Sonntags gibt es hier 50% auf alle Menüs! Bei unserem Spaziergang danach entlang der Strandpromenade ist uns ein Musical aufgefallen, dass im Bandstand aufgeführt wurde. Es enthielt die größten Jamesbond Hits und hörte sich wirklich schön an. Leider haben wir das erst zu spät erfahren, sonst hätten wir uns die 7 Pfund günstigen Tickets besorgt. So haben wir aber auch außerhalb am Strand gut zuhören können. Falls ihr mal nach Eastbourne kommt, kann ich nur empfehlen sich vorher über etwaige Veranstaltungen im Bandstand zu informieren.

Ein kleiner Tipp, falls ihr Zugtickets in den UK kaufen möchtet: Geht man auf Sichere Rückfahrt am Ticketautomaten, kostet die Rückfahrt nur ein paar Pfund (ich meine es waren 2 Pfund mehr als das reine Hinfahrtticket) und man kann innerhalb eines Monats dieselbe Strecke wieder zurückfahren. Dadurch spart ihr unnötige Kosten.

Tag 3 – Wandern im Seven Sisters Nationalpark

An Tag 3 ging es endlich in die Natur. Der Seven Sisters Nationalpark und Beachy Head waren der eigentliche Grund, warum wir nach Eastbourne gefahren sind. Und ich bin jetzt mehr als froh, denn die Aussich war atemberaubend! Startet man am Pier mit wandern, ist die Strecke in fünf Stunden zu bewältigen.

 

Diese Diashow benötigt JavaScript.

 

Tag 4 – Eastbourne

Den vierten Tag verbrachten wir gemütlich in Eastbourne selbst. Die Temperaturen stiegen auf ca 23 Grad, sodass wir den Tag gut mit lesen am Strand verbringen konnten.

 

Advertisements

2 Kommentare zu „England 2017: London, Eastbourne, Seven Sisters Nationalpark

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s