Allgemein · Reisen 2017

Singapur 2017

Nun ist es so weit und ich schreibe meinen ersten Beitrag ins Reisetagebuch über meine Südostasienreise. Beginnen werde ich mit der Großstadt, in der wir auch gestartet sind: Singapur! Durchaus eine schöne Stadt, doch noch einmal würde ich nicht hinfahren. Ich glaube meine Problem war, dass ich solchen modernen Städten generell weniger abverlangen kann als schönen Altstädten.

Tag 1: Abreise

davVom Abreisetag gibt es eigentlich nichts spektakuläres zu berichten. Wir starteten Frühmorgens am kleinen Bahnhof Türkismühle, um gegen 10 Uhr den Emirates-Flieger nach Dubai zu nehmen. Verglichen mit meinem Lufthansaflug 2011 in die Vereinigten Staaten, sind mir hier keine besonderen Unterschiede aufgefallen. Allerdings liegt das ja auch schon etwas zurück. In Dubai hatten wir in etwa 2 Stunden Aufenthalt, bevor es weiter ging nach Singapur. Wer schon einmal einen Langstreckenflug mitgemacht hat, weiß, dass das lange Sitzen unangenehm werden kann und schlafen auch nicht wirklich möglich ist – zumindest mir fällt sowas in aufrechter, beengter Position eher schwer. Mein Travelbuddy Rike hatte dafür ein aufblasbares Nackenkissen dabei, auf das ich zugegeben etwas neidisch war. Aus diesem Grund habe ich mir für den Rückflug auch ein Nackenkissen besorgt, was diesen schon etwas angenehmer gestaltete.

Tipp: Nackenkissen 😉

Tag 2: Verschlafen in Singapur

Wir kamen also am frühen Morgen an und sind mit der U-Bahn schnell und recht stressfrei in unserem Hotel gelandet. (Hotel Boss – Booking.com, kann ich weiter empfehlen ;)) Da wir jedoch beide während des Fluges kaum schlafen konnten, legten wir uns erst einmal in die Betten und haben etwas zu lange geschlafen.

Am Abend sind wir mit dem Bus zum Hard Rock Cafe gefahren. Während der Fahrt wurden wir von einem einheimischen Pärchen angesprochen. Sie waren so freundlich und haben uns sogar bis zum Cafe begleitet, obwohl dies nicht an ihrer ursprünglichen Station lag. Auf dem Rückweg hätten wir sie jedenfalls wieder gut gebrauchen können – wir konnten die Haltestelle für den Rückweg nicht finden und sind etwas planlos durch die Stadt geirrt, bis wir irgendwann in irgendeinen Bus gestiegen sind, damit wir zu einer U-Bahnstation kommen konnten.

Tipp: Besser U-Bahn oder Taxi fahren. Es sei denn ihr habt eine bessere Orientierung als wir 😉

Tag 3: Gardens by the Bay, Marina Bay Sands

Bevor wir am Tag zuvor ins Bett gingen, waren wir der Meinung, dass wir am nächsten Morgen ruhig ausschlafen dürften – das hätten wir uns verdient. Dass Ausschlafen heißt, erst um 14 Uhr aufzuwachen, hatten wir zu diesem Zeitpunkt nicht auf dem Schirm. Dadurch, dass wir erst so spät in die Gänge kamen, verbrachten wir den Tag an dem schönen, ruhig Pool. Abends fuhren wir zu den Gardens by the Bay – hier kann man neben einer schönen Gartenanlage im Dunkeln auch tolle Lichterspiele bewundern.

Direkt daneben ist das berühmte Marina Bay Sands Hotel. Wir fuhren mit dem Aufzug zur Dach-Bar, statt den teuren Eintritt für die Aussichtsplattform zu bezahlen. Auch wenn keiner der Tische frei war, konnten wir einen schönen Ausblick genießen!

Tipp: Genießt lieber einen Drink an der Bar, statt die Touri-Falle Aussichtsplattform zu bezahlen.

Tag 4: Sentosa Island

Den nächsten Tag konnten wir früh starten, auch wenn sich der Jetlag trotzdem noch bemerkbar machte. Wir entschlossen uns dazu, nach Sentosa Island zu fahren, wo man sehr viele verschiedene Attraktionen besuchen kann. Die Insel ist zwar nicht ganz günstig und ziemlich Touristen überlaufen, allerdings mussten wir zugeben, dass wir sonst nicht recht wussten, was wir in Singapur genau sehen wollten.

Zur Insel fuhren wir mit der Seilbahn. Diese war erst einmal etwas schwierig zu finden – wir mussten uns eher durchfragen und ich kann leider keine rückwirkende Wegbeschreibung liefern. Falls ihr einen Reiseführer habt (wir hatten nur einen für Malaysia), ist das dort sicherlich besser erklärt. Mit dem Ticket für die Seilbahn, konnten auch Tickets für die Attraktionen auf der Insel gekauft werden. Wir entschieden uns für das Aquarium. Im Nachhinein ärgere ich mich jedoch, dafür so viel Geld ausgegeben zu haben. Die Becken waren extrem klein, das Aquarium extrem überfüllt- an Tieren und Menschen. Ich habe eindeutig schon bessere Aquarien besucht! Die Fahrt mit der Seilbahn war allerdings sehr schön! Den Abend genoßen wir wieder am Pool, der mir abends fast noch besser gefallen hat, wegen der tollen Aussicht und dem ungestörten Schwimmen.

mde
Aussicht vom Hotelpool

Tipp: Klärt vorher, was ihr in Singapur wirklich sehen wollt!

Zum Abschluss eine kleine Lesestatistik: Ich habe in Singaur insgesamt nur 179 Seiten von Hope Forever (Colleen Hoover) gelesen. Und das überwiegend am Pool. Doch Urlaub heißt eben auch, dass man meist unterwegs ist und wenig Zeit zum Lesen hat.

 

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2 Kommentare zu „Singapur 2017

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